saftiges Kürbisbrot | vegan und glutenfrei

DAS BESTE REZEPT FÜR VEGANES KÜRBISBROT

Einfach, lecker, fluffig, saftig und auch noch vegan – dieses Rezept für Kürbisbrot ist einfach perfekt! Wenn das ganze Haus nach Zimt duftet, draußen der Wind weht und die Blätter fallen, kannst du da einem leckeren Stück Kürbiskuchen widerstehen?

Dieses Kürbisbrot ist in nur wenigen Schritten zubereitet und ist das perfekte Frühstück im Herbst und Winter. Es ist auch als Dessert geeignet und auch als Snack zwischendurch einfach himmlisch. Du kannst diesen Kürbistraum also praktisch zu jeder Tageszeit genießen. Was für ein Glück!

SAFTIGES KÜRBISBROT

Ich liebe einfache Rührteige! Sie bestehen meist aus nur wenigen und einfachen Zutaten, sind schnell gemacht und vor allem so wandelbar. Und das allerbeste: sie schmecken einfach immer!

Dieses Rezept für Kürbisbrot ist ideal für die Herbst- und Winterzeit. Nicht nur als Dessert, sondern vor allem zum Frühstück liebe ich dieses saftige Brot. Ich verfeinere es am liebsten mit etwas Nussmus oder Dattelsirup. Du kannst auch dem Rührteig schon Zutaten deiner Wahl hinzugeben, wie Schokodrops, weitere Nüsse oder Trockenfrüchte. Sei kreativ, dir steht nichts im Weg!

Die Geheimzutat dieses Rezeptes ist definitiv das Kürbispürre. Es macht das Brot besonders weich und schmackhaft. Es sorgt für ausreichend Feuchtigkeit, den wundervoll herbstlichen Geschmack und nicht zuletzt für die einzigartige Farbe dieses Brotes. Probier’s einfach aus, du wirst es lieben!

ZWÖLF EINFACHE ZUTATEN

  1. MEHL
    Ich habe das Brot mit glutenfreien Hafermehl gebacken. Du kannst auch verschiedene Mehle miteinander mischen, die Hälfte durch Reismehl oder einen Teil (20 Prozent) durch Kokos oder Buchweizenmehl ersetzen. Es eignet sich auch eine glutenfreie Backmischung. Ich bevorzuge glutenfreie Mehle, fürs Rezept eignet sich aber auch Weizen, Dinkel oder Dinkelvollkornmehl.
  2. BACKPULVER
    Das Backpulver sorgt für Backtrieb im Rezept und lässt den Kürbiskuchen schön aufgehen im Ofen.
  3. NATRON
    Natron reagiert mit der Säure des Apfelessigs und macht das Brot schön locker. Die Kombination von Backpulver und Natron trägt auch dazu bei, dass der Kuchen schön weich wird. Hast du kein Natron, kannst du es aber auch durch etwas mehr Backpulver ersetzen.
  4. LEBKUCHENGEWÜRZ
    Ich liebe diese herbstlichen Gewürzmischungen. Du kannst dir aber auch deine eigene Mischung zusammenstellen: Zimt, Nelken, Ingwer… eben all das was nach Herbst schmeckt.
  5. KÜRBISPÜREE
    Kürbispürre kannst du ganz einfach selbst herstellen: koche dafür den Kürbis oder gib ihn für 15 Minuten in den Ofen. Anschließend mixt du ihn zu feinem Pürree – und fertig! Du kannst aber auch Kürbispürree aus dem Glas verwenden.
  6. LEINSAMENEI
    Leinsamen sind der perfekte Ei Ersatz bei einfachen veganen Rührkuchen. Sie sorgen für die Bindung und halten den Kuchen zusammen. Was du sonst noch als Ersatz verwenden kannst, zeig ich dir im Beitrag meiner Top 10 Eialternativen.
  7. APFELESSIG
    Die Säure des Apfelessigs reagiert mit dem Natron und macht den Kuchen locker. Alternativ kannst du auch Zitronensaft verwenden.
  8. MILCH
    Als pflanzliche Milch nehme ich am liebsten Sojamilch. Es eignet sich aber auch jede andere pflanzliche Alternative: Haferdrink, Mandel, Cashew usw.
  9. ZUCKER
    Für eine gesündere Version verwende ich eine Zuckermischung aus Erythrit und Xylit. Du kannst aber auch normalen Haushaltszucker, Rohrzucker oder Kokosblütenzucker hernehmen. Probiere den rohen Teig vor dem Backen und passe die Mengenangabe des Zuckers an deinem Geschmack an.
  10. ÖL
    Ich verwende hier Kokosöl. Es eignet sich aber jede Art von neutralem Öl wie zum Beispiel Sonnenblumenöl oder Rapsöl. Auch vegane Butter kannst du verwenden. Falls du lieber eine ölfreie Version hast, dann lässt sich das Öl im Rezept durch Apfelmus ersetzten.
  11. NÜSSE UND SAMEN
    Ich habe das Brot mit Pekanüssen und Kürbiskernen getoppt. Du kannst hier deiner Phantasie freien Lauf lassen und das Kübisbrot mit Nüssen, Kernen und Samen deiner Wahl toppen. Auch den Rührteig kannst du abwandeln und Beispielsweise gehackte Nüsse oder Schokodrops hinzufügen.

WIE MACHE ICH KÜRBISBROT?

Der Teig für dieses Kürbisbrot ist nur wenigen Schritten gemacht. Im Grunde handelt es sich um einen einfachen veganen Rührteig doch durch den Kürbis schmeckt es eben ganz speziell.

Beginne für die Zubereitung des Teiges damit, die trockenen Zutaten in einer Schüssel zu vermengen. Das selbe machst du mit den flüssigen Zutaten. Kürbispürree kannst du ganz einfach selbst herstellen. Gib dafür den Kürbis in den Ofen oder koche ihn im heißen Wasser weich. Dann kannst du die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und den Teig umrühren. Wichtig ist hier, dass du den Teig nicht zu lange bzw. kräftig rührst, da das Brot dann nicht mehr locker und weich wird.

Hast du den Teig fertig gemacht, kannst du ihn in eine eingefettete oder mit Backpapier ausgekleidete Form schütten und mit Toppings deiner Wahl verfeinern. Das Kürbisbrot wird nun bei vorgeheiztem Ofen bei 180 Grad für ca. eine Stunde gebacken. Mach die Stäbchenprobe um sicher zu gehen dass das Brot auch wirklich durch ist. Bleiben keine oder nur wenig Reste auf dem Stäbchen ist es soweit und du kannst das Brot herausnehmen.

Lass das Brot nun vollständig auskühlen bevor du es genießt. Gleich nach dem Backen ist der Kürbiskuchen noch weich und lässt sich nicht so gut schneiden. Das bedeutet noch etwas Geduld… Jetzt darfst du dein Kürbisbrot genießen!


DIESES KÜRBISBROT IST

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lecker
milchfrei
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saftig
perfekt als Snack
das beste Frühstück
fluffig



ZUTATEN

  • 250g Hafermehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • prise Salz
  • 100g Zucker
  • 1 EL Apfelessig
  • 80ml Kokosöl
  • 80ml pflanzliche Milch
  • 250g Kürbispüree
  • 1 Leinsamenei
  • Pekanüsse (optional)
  • Kürbiskerne (optional)

ZUBEREITUNG

  1. Das Mehl, Backpulver, Natron und Lebkuchengewürz in einer großen Schüssel vermengen.
  2. Für das Kürbispürree den Hokkaido Kürbis in Stücke schneiden und für ca. 15 Minuten kochen und anschließend pürieren. Du kannst aber auch schon fertigen Pürree verwenden.
  3. Das Kokosöl in einem kleinem Behälter schmelzen lassen.
  4. Für das Leinsamenei 1 EL Leinsamen mit 3 EL Wasser vermischen und einige Minuten beiseitestellen.
  5. Nun kannst du den Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Form mit Backpapier auskleiden oder einfetten.
  6. Die feuchten Zutaten: Kürbispürree, Öl, Milch, Apfelessig und das Leinsamenei miteinander vermischen und zu den trockenen Zutaten geben. Vermische nun das Ganze kurz zu einer homogenen Masse.
  7. Den Teig in die Form geben. Nach belieben kannst du das Kürbisbrot mit Nüssen oder Samen toppen.
  8. Das süße Brot kommt nun für ca. eine Stunde (Stäbchenprobe) in den Ofen. Anschließend vollständig auskühlen lassen und dann genießen.

REZEPTANMERKUNGEN

Mehl: Ich habe das Brot mit glutenfreien Hafermehl gebacken. Du kannst auch verschiedene Mehle miteinander mischen, einen Teil (20 Prozent) durch Kokos oder Buchweizenmehl ersetzen oder eine Backmischung verwenden. Auch Dinkelvollkorn eignet sich bei diesem Rezept.
Milch: Ich verwende am liebsten Sojamilch. Du kannst aber auch jede andere pflanzliche Milch benutzen: Hafer, Reis, Mandeldrink.
Zucker: Ich verwende eine Zuckermischung aus Erythrit und Xylit. Du kannst aber jede Art von Zucker oder Süßungsmittel verwenden. Probiere den Teig vor dem backen und passe eventuell auch die Menge an.
Kokosöl: Statt dem Kokosöl eignet sich auch jedes neutrale Öl oder vegane Butter.
Kürbispürree: Kürbispürree kannst du ganz einfach selbst zubereiten (siehe Rezept) oder schon ein fertiges kaufen.
Leinsamenei: Leinsamen kannst du auch durch Chiasamen ersetzen. Dann hast du eben ein Chiasamenei.
Lebkuchengewürz: Ich habe hier eine fertige Mischung verwendet. Du kannst auch einfach Zimt hernehmen.
Apfelessig: Apfelessig lässt sich durch Zitronensaft ersetzen. Die Säure regiert mit dem Natron und lässt den Kuchen fluffiger werden.
Natron: Falls du kein Natron Zuhause hast, ersetze es einfach durch einen weiteren Teelöffel Backpulver. Natron macht den Kuchen etwas lockerer aber der Unterschied ist relativ gering.



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Alexandra
Seit 2018 glücklich vegan

Ein Kommentar zu „saftiges Kürbisbrot | vegan und glutenfrei

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